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2Mrz/130

aptitude mit search pattern; Systeme ohne DNS; Apache Satisfy Direktive; bash Bedeutung der Klammern

  1. Loeschen von Paketen mittels aptitude und search pattern um mehrere Pakete gleichzeitig zu loeschen, aber nicht alle hintereinander einzugeben. Das kann man mit ~n. Hier ein klassisches Beispiel wo ich das anwende. Rausfinden welcher Kernel gerade laeuft, rausfinden was es alles an alten Kernel Images auf dem System gibt, loeschen aller linux-image-2.6.32-3*:
    $ uname -a
    $ sudo aptitude search linux-image | grep "^i"
    $ sudo aptitude purge ~nlinux-image-2.6.32-3
  2. Manchmal hat man Systeme, bei denen kein DNS verfuegbar ist. Das fuehrt dann dazu, dass einige Sachen extrem lange dauern, weil Sie versuchen irgendetwas ueber DNS aufzuloesen und dann erst weiter machen wenn es einen Timeout gibt. Als erstes sollte man dann pruefen, dass der eigene Hostname in der /etc/hosts korrekt auf localhost gemappt ist. Oft rgibt es dann auch noch Sinn in der /etc/ssh/sshd_config den folgenden Schalter zu aktivieren:
    UseDNS no
  3. Manchmal moechte man bei einem Apache Webserver etwas fuer einen bestimmten IP Bereich direkt freigeben, und ansonsten soll ein Passwort eingegeben werden. Jeweils das eine von beiden ist einfach realisiert. Wenn man beides moechte, braucht man die Satisfy Direktive. Klassisches Beispiel dafuer:
            <Location "/foo">
                    Order deny,allow
                    Deny from all
                    AuthName "Foo Login"
                    AuthUserFile /path/to/.htpasswd
                    AuthType Basic
                    Require valid-user
                    Allow from 192.168
                    Satisfy Any
                    ProxyPass http://localhost:8080/foo/ timeout=6000
                    ProxyPassReverse http://localhost:8080/foo/
            </Location>
  4. bash Klammern. Immer wieder spannend, deswegen hier mal eben aus meinem Kopf heraus festgehalten wie ich mit ihnen arbeite:
    • () = Subshell. Benutze ich zum Beispiel beim anlegen von Sicherheitskopien mit:

       $ mv foo.txt foo.txt-$(date -I)
    • [] in Schleifen = Ruft das Programm "[" auf, oder auch "test". In einer if [ ! -d "/tmp" ]; echo "directory /tmp does not exist."; fi Schleife wird bei dem [ das Programm mit dem Namen "[" aufgerufen. Liegt zum Beispiel unter /usr/bin/[ und hat auch eine eigene manpage.
    • [[]] in Schleifen = Bash eigene Funktion. Darin kann man dann auch Regex verwenden. Beispiel

      $ FOO=1234
      $ if [[ $FOO =~ ^[0-9]*$ ]]; then echo "OK"; else echo "NO"; fi
      OK
      $ FOO=1234a
      $ if [[ $FOO =~ ^[0-9]*$ ]]; then echo "OK"; else echo "NO"; fi
      NO
      $
    • {} = Variablen und Listen. Ich nutze das um in Skripten Variablen besser ersichtlich zu machen, zum Beispiel

      /bin/bash
      FOO=foo.txt
      mv ${FOO} ${FOO}_$(date -I)

      Ausserdem fuer Listen, zum Beispiel wenn man mehrere Ordner mit Unterordnern anlegen moechte:

      mkdir -p /tmp/foo/bar/{one,two,three,four}/

      Nicht zu vergessen die ganzen build-in Shell Funktionen bei den Klammern, z.B. hier, da, dort, guckstu, minneminne

17Jun/122

Nagios: check Piwik Update Status

Wenn man Software nicht aus den Repositories einer Distribution, sondern von Hand installiert, muss man immer im Blick haben, ob fuer die Software nicht ein Update zur Verfuegung steht

Um sich dieses fuer Piwik zu vereinfachen habe ich dafuer ein sehr simples Nagios Plugin, check_piwik.sh, geschrieben:

#!/bin/bash
 
#####
#
# Simple Skript that checks if Piwik version from given URL is up to date
# 
# Usage: ./check_piwik.php http://example.net/piwik/ MYTOKEN
#
#####
 
## check if two parameters are given
if [ "$#" -lt "2" ]; then echo -e "ERROR: You need to give two parameter, first option is URL and second option Token . Aborting." >&2 exit 1; fi
PIWIKURL="$1"
TOKEN="$2"
 
## check if needed programs are installed
type -P curl &> /dev/null || { echo "ERROR: curl is required but seems not to be installed.  Aborting." >&2 exit 1; }
type -P sed &> /dev/null || { echo "ERROR: sed is required but seems not to be installed.  Aborting." >&2 exit 1; }
 
## get latest piwik version from piwik api
LATESTVERSION=$(curl -s http://api.piwik.org/1.0/getLatestVersion/)
 
## get piwik version from given url
LOCALURL="$PIWIKURL/index.php?module=API&method=API.getPiwikVersion&format=xml&token_auth=$TOKEN"
LOCALVERSION=$(curl -s $LOCALURL | sed -n -e 's/.*<result>\(.*\)<\/result>.*/\1/p')
 
## compare both strings
if [ "$LATESTVERSION" != "$LOCALVERSION" ]; then
  echo "A new version is available: $LOCALVERSION -> $LATESTVERSION"
  exit 2
else 
  echo "Your current version $LOCALVERSION is up to date"
fi

Es erwartet zwei Parameter, eine URL zu dem Piwik das ueberprueft werden soll, und den API Token fuer diese Installation. Dementsprechend muss in der command.cfg der Check wie folgt definiert werden:

define command {
        command_name    check_piwik
        command_line    $USER1$/check_piwik.sh $ARG1$ $ARG2$
}

Der Check selbst wird dann wie folgt in die entsprechende Konfigurationsdatei eingetragen:

define service {
        use                             my-service
        host_name                       example.net
        service_description             Piwik
        check_command                   check_piwik!http://example.net/piwik!abcdefghijklmnopqrstuvwxyz123
        }

Fertig eingerichtet bekommt man dann von seinem Nagios Auskunft ueber den Updatestatus der entsprechenden Installation:

31Mai/120

Show disk usage based on file extension / regex

Problem: Show disk usage of a folder and its subfolders based on the file extension / regex.

Solution:

find . -regex '.*\.tif' -print0 | du --files0-from=- -ch | tail -1

[via]

11Mai/120

Howto: Backupmailbox – ein Kochrezept

Das Problem: ein Backup von wenigen aber wichtigen kleinen Dateien von einem Server machen, aber irgendwie keine Zeit den eigentlichen Backup-Client einzurichten. Sowieso ist in diesem Fall der Backup-Client auf dem Server eigentlich ein bisschen wie mit Kanonen auf Spatzen zu schiessen. Backup muss aber dennoch gemacht werden.

Die Loesung: die Backupmailbox. Auf dem Mailserver wird eine Backup-Aliasmailadresse eingerichtet. Backups gehen dann per Mail an diese Adresse, ein Skript extrahiert die Anhaenge und legt sie im Dateisystem in einer Ordnerstruktur ab. Diese Ordner werden dann ueber den Backupclient - der auf dem Mailserver sowieso laeuft - mit ins regulaere Backup geschoben. Die Anhaenge werden in Unterordner gespeichert, die dem Namen der EMailadresse entsprechen um sie besser auseinanderzuhalten. Dabei wird das @ gegen einen . ersetzt. Weiter werden nur Emails bearbeitet, die als Betreff ein definiertes Zufallspasswort haben.

Die Umsetzung: Man benoetigt einen Email-Alias, ein Skript, zwei Ordner im Dateisystem, ein Zufallspasswort und 15min Zeit eines Systemadministrators.

Zuerst lege man in der /etc/aliases einen neuen Backup-Alias an:

backupalias: "| /path/to/attatchExtract.sh"

und uebernehme diesen mit dem Kommando newaliases. Danach lege man unter dem definierten Pfad das folgende Skript ab:

#!/bin/bash
 
## base path where attachments and logfile should be stored without trailing slash
BASEPATH=/var/local/backup/
 
 
## The subject needs to match this string, otherwise the mail is dropped without action
SECRETSUBJECT="12345"
 
 
## uniq filename for temp file
FILENAME=$(date +%s)
echo "Filename = $FILENAME" >> $BASEPATH/logfile
 
 
## safe email to tmp file
/bin/cat > /tmp/$FILENAME
 
 
## extract sender from email
SENDER=$(grep "From:" /tmp/$FILENAME | sed 's/.*< *//;s/ *>.*//' | tr "@" ".")
echo "Sender = $SENDER" >> $BASEPATH/logfile
 
 
## extract subject from email
SUBJECT=$(grep "Subject:" /tmp/$FILENAME | sed '/^Subject: */!d; s///; q')
echo "Subject = $SUBJECT" >> $BASEPATH/logfile
 
 
## only do something if secret subject is matched
if [ "$SUBJECT" == "$SECRETSUBJECT" ]; then
 
 
  ## create folder for email address if doesn't exist
  if [ ! -d "$BASEPATH/$SENDER" ] ; then
    echo "Directory $BASEPATH/$SENDER does not exist, creating it" >> $BASEPATH/logfile
    mkdir -p $BASEPATH/$SENDER
  fi
 
 
  ## extract files from email and safe to correcet folder
  /usr/bin/uudeview -i -a -p $BASEPATH/$SENDER/ /tmp/$FILENAME >> $BASEPATH/logfile
  echo >> /$BASEPATH/logfile
 
 
## otherwise just do nothing
else
  echo "Subject didn't match secret Subject. Doing nothing..." >> $BASEPATH/logfile
fi
 
 
## delete tmp file
/bin/rm /tmp/$FILENAME

In dem Skript passe man nun das Zufallspasswort gegen ein eigenes an (makepasswd --chars 40) und aktualisiere den BASEPATH. Zuletzt noch das Skript mit chmod 755 ausfuehrbar machen und das Ergebnis aus dem Mailclient seiner Wahl testen.

Sollte es zu Problemen kommen, dass keine Logdatei und Anhaenge abgelegt werden liegt dieses meistens an fehlenden Rechten.