Feb
12
2010
Ich hatte eine Debian etch Maschine, virtualisiert mit KVM, bei der brach unter Last immer die Netzwerkverbindung zusammen. Reproduzierbar. Das Update auf Lenny brachte nix. Ich habe die Maschine gestern mit Lenny neu aufgesetzt und die Probleme existieren nicht mehr. Hier nun das Skript was ueberprueft ob eine Verbindung nach aussen moeglich ist und ggfs. das Interface neustartet, ich brauche es nicht mehr, aber bevor ich es loesche hier noch einmal dokumentiert:
#!/bin/bash
##
# check if network is available and if not restart
# the network interface
##
if ping -c 1 -w 1 -q www.google.de &>/dev/null; then
# echo "Network is up, no further action required"
echo ""&>/dev/null
else
echo "Network is down, restarting the interface..."
ifdown eth0 && ifup eth0
fi
1 comment | tags: bash, Debian, down, etch, interface, kvm, Lenny, linux, network, skript, zeugs | posted in linux, zeugs
Dez
14
2009
Um Partitionen groesser als 2TB zu erstellen muss man GPT labels benutzen. fdisk und Konsorten koennen damit nicht umgehen, deswegen nimmt man dafuer parted. Mit den folgenden Befehlen stellt man den Partitionstabellentyp auf gpt um, und erstellt eine Partition ueber die komplette Platte und formatiert diese mit xfs:
- parted /dev/sdX -> mklabel gpt -> quit
- parted -s — /dev/sdX mkpart primary 0 -1
- mkfs.xfs /dev/sdX
Noch kurz die grundlegenden wichtigsten Befehle zum erstellen eines LVM:
- /dev/sdX als physikalisches Volume initialisieren: pvcreate /dev/sdX
- erstellen eine Volume Group mit dem Namen VG-NAME: vgcreate VG-NAME /dev/sdX
- Ansehen kann man sich das dann mit vgscan oder vgs
- Erstellen eines neuen Volumes mit dem Namen VOLNAME: lvcreate -n VOLNAME –size 10GB VG-NAME
- Formatieren, mounten, angucken:
mkfs.ext3 /dev/VG-NAME/VOLNAME
mkdir /mnt/VOLNAME
mount /dev/VG-NAME/VOLNAME /mnt/VOLNAME
- Anzeigen von Logischen Volumes: lvdisplay
- Vergroessern/Verkleinern eines Volumes:
lvextend -L+10G /dev/VG-NAME/VOLNAME
lvreduce -L-10GB /dev/VG-NAME/VOLNAME
e2fsck -f /dev/VG-NAME/VOLNAME
resize2fs /dev/VG-NAME/VOLNAME
- Loeschen von Volumes: lvremove /dev/VG-NAME/VOLNAME
Abschliessend sei noch gesagt, dass virsh echt cool ist. Dabei ist eben festzuhalten, dass das Speichern u Wiederherstellen aller vms (z.B. vor oder nach einem reboot) einfach geht z.B. mit:
- for i in `virsh list | grep running | awk {‘print $2′}` ; do virsh save $i /vms/$i ; done
- for i in `ls /vms` ; do virsh restore /vms/$i ; done
Wenn man mit virsh console VM auf eine Maschine moechte, duerfen dafuer auf dem Gast in der /etc/inittab die Zeilen mit T0 und T1 nicht auskommentiert sein.
Die Infos hier sind von da und da und dem.
1 comment | tags: Computer, Debian, kvm, linux, lvm, parted, virsh, virtualisierung | posted in Computer, linux
Nov
26
2009
Wer Samba PDC-Server betreut, der weiss wovon ich nun rede: Man richtet einen entsprechenden PDC-Server ein, hebt die Clients in die Domaene. Nun kommt eine weitere Abteilung hinzu, es kommt ein weiterer PDC und beides laeuft friedlich nebeneinander her. Nun fangen die beiden Abteilungen an staerker zusammenzuarbeiten, User wechseln hin und her, Raeumlichkeiten werden gemeinsam genutzt, aber im Anmeldebildschirm von Windows erscheint neben dem lokalen Computer immer nur die Domaene in die der Client gehoben wurde.
Abhilfe schafft dort das einrichten eines entsprechenden Interdomain Trust. Dafuer muessen auf den PDC Servern jeweils vertraute Domaenenkontos (mit [I]-Flag) erstellt und anschliessend der Trust hergestellt werden. Dafuer (wenn Samba mit LDAP)
- smbldap-useradd -i DOMAENENNAME
- net rpc trustdom establish DOMAENENNAME
Wichtig ist noch, dass winbind laufen muss. Unter Debian muss das mit aptitude install winbind nachinstalliert werden. Ob dann alles funktioniert hat und ob die Benutzerkonten abfragbar sind kann man mit dem Befehl wbinfo -u nachpruefen. Es sollte dann eine Liste angezeigt werden nach dem Schema “DOMAENENNAME\USERNAME”
Zum Nachlesen in der Samba Doku:
no comments | tags: arbeit, Computer, Debian, domaene, interdomain, LDAP, linux, pdc, samba, trust, winbind | posted in Computer, arbeit, linux
Okt
13
2009
Wenn nach Update von Debian etch auf Debian lenny einer Xen dom0 mit einem damit verbundenen Update von 2.6.18-6-xen-amd64 auf 2.6.26-2-xen-amd64 kernel und Xen Hypervisor 3.0 auf 3.2 irgendwas das xm console domU nicht mehr funktioniert, dann sollte man in der /etc/xen/domU.cfg die folgende Zeile anhaengen:
extra = "console=hvc0 xencons=tty"
Um bei einer Debian Maschine IPv6 komplett zu deaktivieren muss man in der /etc/modprobe.d/blacklist die Zeile
blacklist ipv6
einfuegen und den PC neu starten. Dann is das auch weg
[1] [2]
no comments | tags: Computer, Debian, etch, ipv6, Lenny, linux, update, xen, zeugs | posted in Computer, linux, zeugs