Mai
11
2010
Vorneweg: Es ist ein Krampf bis ich es rausgefunden hatte…
Eine Bridge einrichten, dafuer:
aptitude install bridge-utils
und anschliessend die /etc/network/interfaces entsprechend anpassen:
### Hetzner Online AG - installimage
# Loopback device:
auto lo
iface lo inet loopback
# device: eth0
auto eth0
iface eth0 inet manual
# bridge: br0
auto br0
iface br0 inet static
address 188.XX.XX.142
broadcast 188.XX.XX.191
netmask 255.255.255.192
gateway 188.XX.XX.129
bridge_ports eth0
bridge_stp off
bridge_maxwait 5
up route add -host 188.XX.XX.160 gw 188.XX.XX.160
up route add -host 188.XX.XX.161 gw 188.XX.XX.161
up route add -host 188.XX.XX.162 gw 188.XX.XX.162
Dabei darauf auf die klassischen Fehler achten:
- echo 1 >> /proc/sys/net/ipv4/ip_forward
- iptables -P FORWARD ACCEPT
Bei der Konfiguration der virtuellen Maschinen dann das Netzwerk ueber die bridge (br0) konfigurieren. Nachtraeglich kann man das sonst auch noch in der entsprechenden /etc/libvirt/quemu/MASCHINENNAME.xml anpassen:
<interface type='bridge'>
<mac address='54:52:00:3f:35:9d'/>
<source bridge='br0'/>
</interface>
In der Maschine selber ist es dann nur noch wichtig, die IP des Hauptsystems als Gateway einzutragen, ein Beispiel fuer die /etc/network/interfaces eines Gastes waere:
auto lo
iface lo inet loopback
# The primary network interface
auto eth0
iface eth0 inet static
address 188.XX.XX.162
broadcast 188.XX.XX.191
netmask 255.255.255.192
gateway 188.XX.XX.142
Die Informationen hier habe ich aus dem Blogeintrag: “Hetzner: EQ-Serie mit zusaetzlichen IP-Adressen (HowTo)” und den bridge-krams aus meinem Kopf…
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Feb
12
2010
Ich hatte eine Debian etch Maschine, virtualisiert mit KVM, bei der brach unter Last immer die Netzwerkverbindung zusammen. Reproduzierbar. Das Update auf Lenny brachte nix. Ich habe die Maschine gestern mit Lenny neu aufgesetzt und die Probleme existieren nicht mehr. Hier nun das Skript was ueberprueft ob eine Verbindung nach aussen moeglich ist und ggfs. das Interface neustartet, ich brauche es nicht mehr, aber bevor ich es loesche hier noch einmal dokumentiert:
#!/bin/bash
##
# check if network is available and if not restart
# the network interface
##
if ping -c 1 -w 1 -q www.google.de &>/dev/null; then
# echo "Network is up, no further action required"
echo ""&>/dev/null
else
echo "Network is down, restarting the interface..."
ifdown eth0 && ifup eth0
fi
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Dez
14
2009
Um Partitionen groesser als 2TB zu erstellen muss man GPT labels benutzen. fdisk und Konsorten koennen damit nicht umgehen, deswegen nimmt man dafuer parted. Mit den folgenden Befehlen stellt man den Partitionstabellentyp auf gpt um, und erstellt eine Partition ueber die komplette Platte und formatiert diese mit xfs:
- parted /dev/sdX -> mklabel gpt -> quit
- parted -s — /dev/sdX mkpart primary 0 -1
- mkfs.xfs /dev/sdX
Noch kurz die grundlegenden wichtigsten Befehle zum erstellen eines LVM:
- /dev/sdX als physikalisches Volume initialisieren: pvcreate /dev/sdX
- erstellen eine Volume Group mit dem Namen VG-NAME: vgcreate VG-NAME /dev/sdX
- Ansehen kann man sich das dann mit vgscan oder vgs
- Erstellen eines neuen Volumes mit dem Namen VOLNAME: lvcreate -n VOLNAME –size 10GB VG-NAME
- Formatieren, mounten, angucken:
mkfs.ext3 /dev/VG-NAME/VOLNAME
mkdir /mnt/VOLNAME
mount /dev/VG-NAME/VOLNAME /mnt/VOLNAME
- Anzeigen von Logischen Volumes: lvdisplay
- Vergroessern/Verkleinern eines Volumes:
lvextend -L+10G /dev/VG-NAME/VOLNAME
lvreduce -L-10GB /dev/VG-NAME/VOLNAME
e2fsck -f /dev/VG-NAME/VOLNAME
resize2fs /dev/VG-NAME/VOLNAME
- Loeschen von Volumes: lvremove /dev/VG-NAME/VOLNAME
Abschliessend sei noch gesagt, dass virsh echt cool ist. Dabei ist eben festzuhalten, dass das Speichern u Wiederherstellen aller vms (z.B. vor oder nach einem reboot) einfach geht z.B. mit:
- for i in `virsh list | grep running | awk {‘print $2′}` ; do virsh save $i /vms/$i ; done
- for i in `ls /vms` ; do virsh restore /vms/$i ; done
Wenn man mit virsh console VM auf eine Maschine moechte, duerfen dafuer auf dem Gast in der /etc/inittab die Zeilen mit T0 und T1 nicht auskommentiert sein.
Die Infos hier sind von da und da und dem.
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Sep
6
2009
Die Migration virtueller Maschinen von XEN zu KVM ist einfacher als ich es zuerst befuerchtet hatte. Das Hauptarbeit liegt darin die *.img Dateien umzuwandeln. Waehrend XEN fuer jede Partition eine Imagedatei anlegt (z.B. disk.img, swap.img etc.) speichert KVM die komplette Maschine in einem Image. Weiter hat jede Maschine in KVM seinen eigenen kompletten Kernel. Die Aufgaben sind kurz zusammengefasst:
- Installation von grub und Kernel in der XEN-Maschine
- Erstellen einer neuen KVM Imagedatei
- Partitionierung der KVM Imagedatei, kopieren der XEN Imagedatei(en) in die neue KVM Imagedatei
- Installation von grub in der KVM Imagedatei
- Anlegen einer neuen Maschine in KVM und einbinden der frisch erstellten KVM Imagedatei in die neue Maschine
Diese Schritte sind alle beschrieben in dem Blogpost XEN to KVM Migration auf SirPing’s blog. Ich habe die Migration von 4 Maschinen erfolgreich nach der Anleitung durchgefuehrt. Da der Blog zur Zeit nur aus einem einzigen Post besteht, und dieser auch inzwischen ein knappes Jahr alt ist ist, habe ich zur Sicherheit den Beitrag hier nochmal als PDF angehaengt.
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