Dez
14
2009
Um Partitionen groesser als 2TB zu erstellen muss man GPT labels benutzen. fdisk und Konsorten koennen damit nicht umgehen, deswegen nimmt man dafuer parted. Mit den folgenden Befehlen stellt man den Partitionstabellentyp auf gpt um, und erstellt eine Partition ueber die komplette Platte und formatiert diese mit xfs:
- parted /dev/sdX -> mklabel gpt -> quit
- parted -s — /dev/sdX mkpart primary 0 -1
- mkfs.xfs /dev/sdX
Noch kurz die grundlegenden wichtigsten Befehle zum erstellen eines LVM:
- /dev/sdX als physikalisches Volume initialisieren: pvcreate /dev/sdX
- erstellen eine Volume Group mit dem Namen VG-NAME: vgcreate VG-NAME /dev/sdX
- Ansehen kann man sich das dann mit vgscan oder vgs
- Erstellen eines neuen Volumes mit dem Namen VOLNAME: lvcreate -n VOLNAME –size 10GB VG-NAME
- Formatieren, mounten, angucken:
mkfs.ext3 /dev/VG-NAME/VOLNAME
mkdir /mnt/VOLNAME
mount /dev/VG-NAME/VOLNAME /mnt/VOLNAME
- Anzeigen von Logischen Volumes: lvdisplay
- Vergroessern/Verkleinern eines Volumes:
lvextend -L+10G /dev/VG-NAME/VOLNAME
lvreduce -L-10GB /dev/VG-NAME/VOLNAME
e2fsck -f /dev/VG-NAME/VOLNAME
resize2fs /dev/VG-NAME/VOLNAME
- Loeschen von Volumes: lvremove /dev/VG-NAME/VOLNAME
Abschliessend sei noch gesagt, dass virsh echt cool ist. Dabei ist eben festzuhalten, dass das Speichern u Wiederherstellen aller vms (z.B. vor oder nach einem reboot) einfach geht z.B. mit:
- for i in `virsh list | grep running | awk {‘print $2′}` ; do virsh save $i /vms/$i ; done
- for i in `ls /vms` ; do virsh restore /vms/$i ; done
Wenn man mit virsh console VM auf eine Maschine moechte, duerfen dafuer auf dem Gast in der /etc/inittab die Zeilen mit T0 und T1 nicht auskommentiert sein.
Die Infos hier sind von da und da und dem.
1 comment | tags: Computer, Debian, kvm, linux, lvm, parted, virsh, virtualisierung | posted in Computer, linux
Nov
26
2009
Wie Ihr merkt beschaeftige ich mich in der letzten Zeit vermehrt mit dem Thema, hier nochmal eben festgehalten wie man einen Benutzeraccount so beschraenkt, dass er sich nur an bestimmten Rechnern anmelden darf:
- phpLDAPadmin oeffnen und den entsprechenden Benutzeraccount auswaehlen
- Klick auf “Add new attribute“
- Im Dropdown Menue des Punkts “Add new attribute” den Punkt “sambaUserWorkstations” auswaehlen und als Parameter die Rechnernamen angeben an denen der User sich anmelden darf, Bsp: dnpw-ab-123$
- Speichern, fertig
Loeschen kann man das ganze indem man einfach alle Attributparameter loescht und speichert. Mehrere Rechnernamen werden mit Komma getrennt hintereinander angegeben.
Evtl. ist noch interessant unter Windows in den Gruppenrichtlinien (Windows+R -> gpedit.msc) den Punkt “Computerkonfiguration -> Administrative Vorlagen -> System -> Benutzerprofile -> Benutzer bei Fehlschlag des servergespeicherteten Profils abmelden” zu aktivieren. Ansonsten bekommt der User eine Fehlermeldung das er sich nicht an der Domaene anmelden darf u wird temporaer mit einer lokalen Kopie angemeldet.
no comments | tags: arbeit, Computer, LDAP, linux, pdc, phpldapadmin, rights, samba, user | posted in Computer, arbeit
Nov
26
2009
Wer Samba PDC-Server betreut, der weiss wovon ich nun rede: Man richtet einen entsprechenden PDC-Server ein, hebt die Clients in die Domaene. Nun kommt eine weitere Abteilung hinzu, es kommt ein weiterer PDC und beides laeuft friedlich nebeneinander her. Nun fangen die beiden Abteilungen an staerker zusammenzuarbeiten, User wechseln hin und her, Raeumlichkeiten werden gemeinsam genutzt, aber im Anmeldebildschirm von Windows erscheint neben dem lokalen Computer immer nur die Domaene in die der Client gehoben wurde.
Abhilfe schafft dort das einrichten eines entsprechenden Interdomain Trust. Dafuer muessen auf den PDC Servern jeweils vertraute Domaenenkontos (mit [I]-Flag) erstellt und anschliessend der Trust hergestellt werden. Dafuer (wenn Samba mit LDAP)
- smbldap-useradd -i DOMAENENNAME
- net rpc trustdom establish DOMAENENNAME
Wichtig ist noch, dass winbind laufen muss. Unter Debian muss das mit aptitude install winbind nachinstalliert werden. Ob dann alles funktioniert hat und ob die Benutzerkonten abfragbar sind kann man mit dem Befehl wbinfo -u nachpruefen. Es sollte dann eine Liste angezeigt werden nach dem Schema “DOMAENENNAME\USERNAME”
Zum Nachlesen in der Samba Doku:
no comments | tags: arbeit, Computer, Debian, domaene, interdomain, LDAP, linux, pdc, samba, trust, winbind | posted in Computer, arbeit, linux
Nov
23
2009
Es bietet koerperliche Betaetigung in Form von Spaziergaengen, macht Spass beim Loesen von Raetseln und finden von Verstecken: die Schnitzeljagd. Seit einiger Zeit gibt es die Schnitzeljagd 2.0, auch Geocaching genannt.
Kurz erklaert: Es versteckt jemand einen Cache, indem sich mind. ein Zettel zum Eintragen befindet, und veroeffentlicht die GPS-Koordinaten anschliessend im Internet. Ziel ist es, dann von anderen diesen Cache zu finden.
Wer mehr darueber erfahren will liest am besten den oben verlinkten Wikipedia Artikel oder guckt sich bei www.geocaching.de oder www.geocaching.com einmal um.
Anja und ich haben den Punkt bereits seit laengerem auf unserer Liste stehen, und ich habe mich in den letzten Tagen mal rangemacht u mich ein bisschen mit dem Thema auseinandergesetzt. Mein Handy, ein Sony Ericsson C702, besitzt ein eingebautes GPS und ist deswegen fuer Dinge wie Geocaching praedestiniert. Als Software habe ich mich fuer vlkGPS entschieden. Da die Homepage zur Zeit nicht erreichbar ist, die Version die ich einsetze an dieser Stelle zum Download: vlkGPS-20080912-0.8.1+svn24.jar
Dann habe mich dann auf geocaching.com angemeldet und mir einige Caches hier fuer Hamburg heruntergeladen, und aufs Handy gepackt. Der Import von *.loc Dateien in vlkGPS funktioniert einwandfrei. Nur einmal hatte ich ein Problem mit Sonderzeichen in der Beschreibung, was sich aber durch ein schnelles editieren der Textdatei beheben lies. Das interne GPS wird erkannt und die Bedienung ist sehr einfach. Toll finde ich, dass es auch keine Karten dazu anzeigt, sondern das man nur seine aktuelle Position, den zurueckgelegten Weg und den Ort des Caches angezeigt bekommt.
Alles in allem eine Supersache, wir haben bereits drei Caches “geloggt” und es hat trotz des typisch Hamburger Wetters echt superviel Spass gemacht!
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