Ungewollten Shutdown oder Neustart eines Linuxsystems verhindern

Heute war es nun endlich soweit. In meiner nicht mehr ganz so kurzen Laufbahn als #Sysadmin habe ich es geschafft ein (Kunden)System aus versehen herunterzufahren. Angemeldet, root geworden, halt eingegeben, Schrecksekunde, shutdown -c eingegeben, Connection lost…

Per Twitter wurde ich dann auf das Paket „molly-guard“ aufmerksam gemacht.

Die Beschreibung des Debian-Paketes sagt dazu:

Schützt Rechner vor unbeabsichtigtem Herunterfahren/Neustart
 
Dieses Paket installiert ein Shell-Skript, welches die Befehle 
shutdown/reboot/halt/poweroff überlagert. Das Skript ruft zunächst 
eine Reihe weiterer Skripte auf, die alle erfolgreich durchlaufen 
müssen, bevor molly-guard den realen Befehl aufruft.
 
Eines der Skripte sucht nach bestehenden SSH-Sitzungen. Wenn einer 
der vier Befehle interaktiv innerhalb einer SSH-Sitzung aufgerufen 
wird, fragt Sie das Shell-Skript nach dem Namen des Rechners, der 
heruntergefahren werden soll. Das sollte Sie angemessen vor 
unbeabsichtigtem Herunterfahren und neuem Starten schützen.
 
molly-guard lenkt die ursprünglichen Binärprogramme nach 
/lib/molly-guard/ um. Sie können molly-guard umgehen, indem Sie die 
Binärprogramme direkt aufrufen.

Für die Zukunft habe ich mir gemerkt: apt-get install molly-guard

prego

/me... prego!

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